Mobile Frühgeborenennachsorge in Salzburg #34
Shownotes
frühSTART - Der Neo-Podcast für besondere Eltern
Der Podcast für besondere Eltern über die mobile Frühgeborenennachsorge in Salzburg. Im Gespräch mit Martin Wald erzählt Gertrud Gurnig über ihre Tätigkeit in der mobilen Frühgeborenennachsorge im Bundesland Salzburg. Sie arbeitet sowohl Pflegekraft auf der Neonatologie auch für den Verein MOKI®-Salzburg, für den sie Frühgeborene auch nach ihrem Krankenhausaufenthalt zuhause besucht. Dabei lernt sie die Frühgeborenen in ihrer heimatlichen Umgebung kennen und unterstützt die Eltern in der Versorgung ihres Kindes. Wichtige Themen dabei sind Ernährung, Wachstum und Entwöhnung von der Magensonde sowie Schlafen und Entwicklung. Die aufsuchende Nachsorge steht in Salzburg jedem Frühgeborenen zu. Sie beginnt mit einem intensiven Austausch nach der Entlassung und dauert mit den letzten unregelmäßigeren Besuchen in der Regel bis zur Einführung der Beikost. * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Der Podcast dient ausschließlich der neutralen Information, Fortbildung und Unterhaltung. Er ersetzt nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Für die Inhalte sind ausschließlich unsere Sprecher verantwortlich. Sie unterliegen dem Wandel der Wissenschaft. Änderungen sind vorbehalten. * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Bei der Betreuung unserer Frühgeborenen und kranken Neugeborenen verlassen wir uns nicht auf Wunder, sondern auf die Wissenschaft. Die Neonatologie Salzburg ist deshalb Teil des Forschungszentrums Young-Hope, dem Forschungszentrum der Universitätsklinik für Kinder-und Jugendheilkunde der Paracelsus Medizinischen Universität Salzburg. Spenden an Young-Hope kommen zu 100% der Forschung zugute und mit dem Kennwort Neonatologie auch zu 100% der neonatologischen Forschung.
Kontakt: fruehstart@salk.at Homepages: https://salk.at/1088.html https://www.younghope.at https://salzburg.moki.at/
Transkript anzeigen
00:00:02: Frühstart, der Neo-Podcast für besondere Eltern.
00:00:06: Wissen
00:00:07: rund um Versorgung,
00:00:08: stillen
00:00:09: Nachsorge und Entwicklungskontrollen von frühgeborenen und kranken Neugeborenen.
00:00:14: Am Mikrofon Martin Waldt vom Neonatologie Salzburg.
00:00:20: Der Podcast dient ausschließlich der neutralen Information, ersetzt keine medizinische Beratung!
00:00:26: Die Sprecher sind für die Inhalte verantwortlich – sie unterliegen dem Wandel der Wissenschaft.
00:00:32: Hallo und herzlich willkommen zu unserem Podcast für besondere Eltern.
00:00:37: Es bleibt mir wieder mal nichts anderes übrig als mich zu entschuldigen, weil wir haben jetzt ein Monat ausgelassen aber wir sind wieder über unseren zwei Personen-Podcast gestolpert.
00:00:48: Nachdem das Online-Stellen nur im Augenblick von einer einzigen Person durchgeführt werden kann und die leider ausgefallen ist, ist es nicht möglich gewesen in den letzten Wochen diesen Podcast online zu stellen.
00:01:03: Dabei wäre ich seit Langem wieder einmal wirklich so aktuell gewesen, dass ich wirklich rechtzeitig fertig war mit dem Almen aber leider war es nicht möglich das dann ihnen zukommen zu lassen.
00:01:16: Ja dafür entschuldige ich mich sehr Aber nichtsdestotrotz haben wir wieder ein tolles Thema für Sie gefunden und ich freue mich Ihnen jetzt den aktuellen Podcast vorstellen zu können.
00:01:28: Heute zum Thema Frühgeborenennachsorge Moki, ein Thema das bereits ein paar Mal angeklungen ist in den vorangegangenen Folgen.
00:01:38: In Richtung dass wir ihm gesagt haben, dass die Kinder einen Anrecht darauf haben.
00:01:41: heute wollen mal ein bisschen darüber reden.
00:01:43: was macht Moki genau dafür heute bei mir Gertot Guernig.
00:01:48: Hallo
00:01:49: Martin danke für die Einladung.
00:01:51: Du warst ja schon einmal
00:01:53: Bei uns
00:01:53: und zwar, ich habe nachgeschaut in den Folgen eins und fünf.
00:01:56: Also es ist schon ziemlich lange her.
00:01:59: Damals war auch die Technik noch nicht so gut.
00:02:00: Wir haben noch andere Mikros gehabt also das war schon einiges los.
00:02:04: Ja hat sich viel verändert rein optisch schon!
00:02:08: Ja
00:02:08: aber das Thema oder die Themen sind alle immer noch gleich geblieben.
00:02:11: Es geht weiterhin um das was Eltern eigentlich wissen wollen bei ihren kleinen Frühgeborenen.
00:02:18: und ja Moki, was genau ist Moki?
00:02:22: Moke ist ein mobiler Kinderkrankenpflegeverein, der kranke Kinder betreut und auch dieses frühgeborenen Projekt mitbetreut.
00:02:31: Moke isst nicht nur für kleine Frühgeborene da sondern Moke betreute generell kranker Kinder?
00:02:39: Genau!
00:02:40: Kranke Kinder mit Pflegebedarf genau betreut Moki, also die kranken Kinder und deren Familien.
00:02:45: Und das Frühchenprojekt ist im Jahr zwei Tausend achtzehn gestartet worden und das hat Moki mit übernommen.
00:02:52: Das ist praktisch eine zweite Schiene von Moki für die Früchennachsorge.
00:02:57: Moki heißt der mobile Kinderkrankernpfleger?
00:03:01: Ja!
00:03:02: Ist ein Verein, den es nicht nur in Salzburg gibt sondern auch in ganz Österreich
00:03:07: Genau, ich glaube nicht in wirklich jeden Bundesland und Moke ist ein jedem Bundesland ein bisschen anders organisiert.
00:03:14: Das sind alles getrennte Vereine, die unter einem Dach stehen?
00:03:18: Die ja untereinander wohl kommunizieren und treffen haben die Leitungen und jedes Bundesland organisiert es für sich selber wie man organisiert ist.
00:03:28: Und die frügelbare Nachsorge hat in Salzburg halt dann das Moke der Verein Moke übernommen.
00:03:35: Genau, das ist soweit ich weiß.
00:03:37: Gibt es die Frühgebarnennachsorge so wie es in Salzburg gibt, sonst in keinem Bundesland?
00:03:42: Was genau ist Mocke dann bei uns oder für unsere Frühgebahnen?
00:03:46: Die Frühgebarennachsage in Salzberg ist so gestaltet und zwar ist das ein Projekt wo das Land die Finanzierung freigibt.
00:03:53: praktisch Und für jedes Frühgebarene des Inzalsburg auf die Welt kommt stehen zwölf Stunden der frühgebaren Nachsorge zur Verfügung.
00:04:02: Und das ist eine mobile aufsuchende Nachsorge, die kommt zu den Eltern.
00:04:11: Ja genau und das ist meiner Meinung nach eine große Erleichterung für die Eltern weil die Nachsorgepersonen zu der Familie kommt und die Eltern nicht das Kind zusammenpacken müssen.
00:04:22: Und auf eine fremde Umgebung, was ja immer mit Stress verbunden ist, dass die Eltern da einen Termineinhalten müssen und dorthin müssen, sondern man sucht die Familien in ihrem Zuhause auf.
00:04:32: Für mich als nachsorgende Person hat es viele Vorteile auch weil ich die Kinder- und die Familie im häuslichen Umfeld sehe.
00:04:41: wenn Fragen sind oder Probleme sind, sagt man gleich die Umgebung.
00:04:46: Wo könnte man vielleicht was optimieren?
00:04:47: Wo kann man etwas ändern?
00:04:49: wie gestalten die Eltern des Umfeldes Kindes genau und in der weiteren Entwicklung?
00:04:53: Ich sage das Kinder auch immer in seiner natürlichen Umgebungen.
00:04:55: Das heißt ich habe ein relativ natürliches Verhalten vom Kind.
00:04:58: im Gegensatz wenn das Kind irgendwo hinkommt wo er umgebungsfremd ist da verhalten sich die Kinder immer anders und die Bewegungen sind anders und oft sorgen sie dann nicht Was sie schon können, was die Eltern oft sagen.
00:05:09: Eigentlich kann sich das ja schon drehen aber beim Arzt hat es das jetzt nicht gemacht und ich sehe das Kind und habe da die Zeit und die Kinder fühlen sich einfach wohl und verhalten sich halt dementsprechend.
00:05:20: Das heißt du arbeitest im Spital auf der NEO bis dort Stillberatung und begleitest dann die Kinder de facto über Mokchen nach Hause?
00:05:30: So ungefähr!
00:05:31: Also im Krankenhaus bin ich in der Pflege und in der still Beratung Zweite Berufsschiene gesucht.
00:05:38: und arbeite bei Mookie auch.
00:05:40: Und ich betreue aber nicht alle Kinder, die auf der NEO sind – auch zu Hause!
00:05:44: Also es ist ja auf der Station meistens nicht klar, welches Kind bekomme ich dann zugeteilt?
00:05:49: Weil es kommt vom Krankenhaus eine Zuweisung an Mookie, dass da Kinder zum Nachbetreuung sind.
00:05:56: Bei Mookie werden die Kinder dann regionsweise zugeteilt.
00:05:59: Es wird natürlich aus wirtschaftlichen Gründen geschaut, dass die pflegende Person, die zu den Familien kommt, vom Fahrweg ... den sinnvollsten Weg hat.
00:06:09: Also bei mir kommt es zum Beispiel nicht vor, dass ich Kinder in allein betreue.
00:06:13: Man betreut in der Umgebung wo man wohnt, de facto die Kinder, die nach Hause kommen?
00:06:19: Genau so ungefähr ja größer Kreis als wir wohnen aber ja
00:06:23: schon das man hinfährt aber aber man fahrt nicht quer durchs Bundesland.
00:06:29: welche Kinder genau haben jetzt Anspruch oder bekommen Moki.
00:06:34: Das heißt, du hast gemeint alle Frühgeboren?
00:06:36: Grundsätzlich ist also die Indikation die Frühgeburt.
00:06:39: Was muss noch sein?
00:06:40: Alle Kinder, die früh geboren sind das ist die Grundvoraussetzung für dieses Projekt.
00:06:45: Also alle Kinder unter siebenunddreißig plus null haben ein Anrecht auf die frühgeborene Nachsorge was aber auch kein Muss ist sondern kann Projekt ist.
00:06:55: Also die Eltern bekommen das immer angeboten.
00:06:58: und wenn auch Eltern sagen, na es ist jetzt ein Kind zum Beispiel fünf und dreißig plus fünf Schwangerschaftswoche und sie sagen eigentlich komme ich zerechter mit mir kennen uns aus, es braucht nicht einmal eine Sonde wir haben eine Hebamme die nachsagt und wir fühlen uns gut aufkoben dann kann man auch auf diese früh geborene Nachsorge verzichten.
00:07:17: Und wenn dann eben sagen ja Eltern wollen das in Anspruch nehmen, wie kommen die dann zum Mucke?
00:07:22: Wie gesagt es wird vom Krankenhaus zugewiesen.
00:07:25: Wenn sie einer mobilen Frühgebohne Nachsorge zustimmen und bei Muckee wird es dann eben den Pflegepersonen zugeteilt und die Pflege person meldet sich dann bei den Familien und macht den ersten Termin aus genau.
00:07:39: Das heißt man da steht telefonnummernde Faktor aus
00:07:42: Genau.
00:07:43: Und dann kommt ein Anruf und dann kommt der erste Besuch.
00:07:47: Wann findet er ungefähr am Start?
00:07:48: Wann ist es sinnvoll?
00:07:50: Das ist immer so.
00:07:51: die Frage, manchmal gibt es Krankenhaus vor dass es gut wäre wenn ich in den nächsten ein zwei Tagen an Termin stattfinden würde... Eigentlich sobald wie möglich, sagen wir es so.
00:08:01: Es ist nie am gleichen Tag wo man nach Hause geht sondern am nächsten übernächsten Tag.
00:08:06: allerdings ist das Problem dass Familien auch gerne am Wochenende entlassen werden oder am Freitag entlassen wird Dass sie dann am Wochenend daheim sind und da geht der erste Termin dann frühestens am Montag weil am Wochenenden werden die Besuche nicht bezahlt.
00:08:19: So früh wie möglich in den ein zwei Tagen nach der Entlassung
00:08:24: Genau
00:08:25: Wie läuft sein Termin ab?
00:08:27: Was passiert da?
00:08:29: Also beim ersten Termin ist so, dass man mal die Lage auf beiden Seiten praktisch sondiert, sag ich jetzt mal.
00:08:37: Man macht einfach mal ein Bild, wofür ist Mookie da?
00:08:40: und ich als Pflegeperson mache mir ein Bild.
00:08:43: wo steht die Familie?
00:08:44: was braucht die Familie?
00:08:46: ist eine Sondentwöhnung mit dabei, weil die Kinder oft mit Sande entlassen werden.
00:08:50: Also hat die Ernährungen einen sehr großen Fokus und der allergrößte Fokus ist dann meistens dass man die Sande los wird und wie man die Eltern darin begleitet.
00:09:00: Was wird immer gemacht, es wird immer Gewicht gemacht damit man einfach sagt dass das Kind gut zunimmt und dass die Ernährung gut funktioniert.
00:09:07: Länge im Kopf empfangen wird einmal in der Woche erhoben, dass man da sieht, dass das Wachstum gewährleistet ist mit der Ernährungen und dann wird einfach die Entwicklung gut mit begleitet von den Kindern weil einfach der Fokus gerade bei den Frühgebräunden so ist, dass die Eltern an sehr viel sensibler oft sind als Bereich Neugeborenen und viel hellhöriger und aufmerksamer sind, wie verhält sich das Kind?
00:09:33: Wie entwickelt sich das Kinder?
00:09:34: Ist alles im Normalbereich?
00:09:36: gehört es so oder gehört es nicht.
00:09:38: Das wirklich ist ein ganz großer Fokus auf die Entwicklung des Kindes.
00:09:42: D. h., da sind einige Bereiche, die ihr abdeckt.
00:09:45: Es ist also Ernährung, es ist die Entwicklung.
00:09:48: Gibt's weitere Hauptpunkte, die für euch wichtig sind?
00:09:52: Da kommt dann immer, was die Familie mit sich bringt.
00:09:56: Es ist oft, dass die Kinder vielleicht Bauchweh haben, dass man da Unterstützungsmaßnahmen mit ihnen machen.
00:10:02: Babymassage – was ich an Fokus ist tragen oder getragen werden.
00:10:06: Wobei ich jetzt zum Beispiel keine Trageberatung bin, das sage den Eltern immer, ich kann aus eigener Erfahrung ... eine Tragevariante zeigen und das nehmen die Eltern dann an.
00:10:16: Ich sage aber auch immer dazu zum Beispiel, dass wenn sie tiefer reingehen wollen in dieses Thema, dass sie sich einen Tragekurs nehmen müssen.
00:10:23: Und schlafen ist ja auch so ein Thema?
00:10:26: Ja, Schlafen isch ein ganz großes Thema!
00:10:27: Das kommt wirklich bei allen umbei... Bei jedem praktisch, weil Kinder einfach anders schlafen als der Erwachsene gewohnt ist, dass man schläft.
00:10:35: Und das für alle eine große Umstellung ist.
00:10:37: und gerade die Frühgeborenen am Anfang schlaven-schlafen-schlafend.
00:10:40: Das kennen die Eltern so, das kennen sie von der Station so, des können sie von einer Wochenbettstation so... Dass die Kinder eigentlich zuverschlafen sind deswegen eine Sonde brauchen und auf einmal schlaffen sie vielleicht nicht mehr so viel oder werden munterer.
00:10:51: oder was stimmt jetzt nicht?
00:10:53: Die Nächte werden auf einmal viel unruhiger und das ist ein ganz großes Thema.
00:10:57: Schlafen!
00:10:59: Das sind die Themen, die so abgefragt oder begleitet werden.
00:11:03: Aber gehen wir noch mal zurück, was genau passiert ist?
00:11:06: Wenn du bei der Tür reinkommst, nimmst du den Eltern und das Baby ab, betutelst es dann eine Stunde lang und gibt's das wieder zurück?
00:11:12: Oder wie läuft sie eine Stunde ab?
00:11:14: Nein, definitiv nicht!
00:11:17: Dafür bin ich nicht da.
00:11:18: Ich habe sogar relativ wenig Kontakt mit dem Babys, auch wenn ich es gerne hätte.
00:11:24: Die Experten für ihr Kind sind die Eltern.
00:11:26: Das ist so dies in ihrem Kind, vierundzwanzig Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche.
00:11:32: Meine Expertise kommt von außerhalb.
00:11:34: Ich habe immer nur den Blick, den fünf Minutenblick oder eine Stunde, wenn es gut gibt, Blick auf das Kind.
00:11:40: sieht da das Verhalten aber wie sich's wirklich den restlichen Tag präsentiert sehe ich nicht.
00:11:44: Ich schaue auch an dass wenn die Kinder gewogen werden so muss man sagen, dass wirklich alle Eltern Handgriffe machen und ich stehe einfach dabei und unterstütze Zeug ihnen, wie sie vielleicht das Kind ein bisschen physiologischer hochheben können.
00:11:59: Wie Sie es ein bisschen in der Bewegung unterstützen können.
00:12:02: aber die Hand am Kind habe ich eigentlich nur wenn ich Kopf und Fang entlang bin.
00:12:07: Was ist so das Thema?
00:12:09: Wenn ich komme dann... Das erste Thema ist eigentlich immer, wie funktioniert die Ernährung?
00:12:14: Es ist immer die Frage, wie schaut's bei der Mama aus mit dem Milch?
00:12:17: Wie kommt die Mama mit den Pumpen zerecht?
00:12:19: Wenn wir jetzt frisch vom Krankenhaus sind da gehen die meisten Mütter mit Pumpen nach Hause Und gehen wir jetzt mal davon aus, dass das Kind die Sonde hat.
00:12:27: Dann ist die Frage wie oft wird sondiert?
00:12:30: Wie schaut die Ernährung aus?
00:12:31: Wie fit ist das Kind schon, trinkt es an der Flasche und trinkts an der Brust?
00:12:34: Ich schaue mir im Laufe der ersten Besucher auf alle Fälle mindestens ein, zwei, drei Mal Stilmahlzeit an.
00:12:40: Das ist praktisch bei Neugeborenen.
00:12:42: Die werden eigentlich munter wenn man zwickelt und sie finden das blöd und wollen dann unbedingt was trinken.
00:12:47: Somit kommt mich immer in den Genuss, dass man da eine Stilmalzeit observieren kann.
00:12:51: Und dann schaue ich mir das an, wie trinkt das Kind an der Brust?
00:12:54: Wie effektiv ist es?
00:12:55: Sehr geht da wirklich Milch von einer Brust in das Kind reinwandert.
00:12:58: Dann kann ich das auch abschätzen, wie die Ernährung funktioniert vom Kind und wie schnell wir mit der Sonde unter Sonnenernährung zurückgehen können.
00:13:06: Erfahrungsgemäß ist ja so dass die meisten Eltern so sind, dass ihr Kind nicht verhungern lassen wollen und deswegen eher großzügig sie sind mit dem Nachsondieren als es sein müssen und man relativ schnell die Sonde dann im Begleitung entfernen kann.
00:13:20: Die Menge, die dann noch über die Sonde gehen soll wird dann mit dir besprochen
00:13:25: und
00:13:25: wie viel nachsondert werden muss.
00:13:28: Und wenn da nichts mehr notwendig ist ziehst du oder zieht das Kind?
00:13:32: Oder ziehen die Eltern die Sonder?
00:13:34: Meistens ist es beim ersten Besuch schon dass ich die Sondiermenge um die Hälfte reduziere also dass ich auch auf unser sogenanntes Semidemand umsteige.
00:13:42: Das heißt, wir reduzieren die Sondiermenge relativ radikal auf jede zweite Mahlzeit.
00:13:47: nur noch nachsondieren.
00:13:49: Das ist immer etwas heftig wenn man relativ viel noch sondiert hat.
00:13:52: aber die Kinder belohnen On und Anführungsstrichen dafür, weil sie dann aktiver werden und sich wirklich öfter was zum Essen holen.
00:14:01: Was natürlich für die Eltern auch toll ist zu sehen dass ihr Kind das kann und ihr Kind es macht wenn man ihm die Möglichkeit gibt.
00:14:07: Ich sage aber immer A, weil dann ist die Frage ja wieso macht man das im Krankenhaus nicht?
00:14:11: Das ist halt bei Frühgeborenen immer so eine Gratwanderung.
00:14:14: Die brauchen ihre Energie, die brauchen ihre Nahrungsinhalte um die Energie zum Robben zum essen und um wachsen zu können und zuzunehmen.
00:14:24: Und andererseits sind sie aber auch schnell so, dass sie sagen okay ich bin satt und dann schlafe ich halt und weil ich kriege es eh.
00:14:31: Also das ist immer eine Gradwanderung und man kann das nicht von Anfang an forcieren und den Kindern das Essen klauen und sie einen Salatbefehl setzen und sagen wenn mehr möchte ich muss das selber holen.
00:14:42: Das geht am Anfang nicht.
00:14:43: und ah dies muss man den Eltern immer sagen und ihnen sorgen wie war's am Anfang?
00:14:47: Wie verhält sich das Kind jetzt?
00:14:49: Es ist einfach ein großer Unterschied.
00:14:52: Da finde ich es angenehm, dass ich meinen Blick vom Krankenhaus habe und die Erfahrung einfach da hab' und den Eltern das ja immer so erklären kann.
00:15:00: Wie genau ist nochmal dieses Semi-Demand definiert?
00:15:03: Das Semi Demand ist so definiert, dass sich die Kinder jede zweite Mahlzeit nur noch nachsondert werden aber strickt alle drei Stunden was zu essen brauchen.
00:15:12: Das heißt spätestens alle drei Stunden müssen die Kinder was zu Essen bekommen.
00:15:16: wenn sie jetzt verschlafen dann müssen sehr voll sondiert werden.
00:15:21: Sonst ist es eben so, dass einmal gestillt wird.
00:15:23: Wenn wir jetzt vom stillen Kind ausgehen, einmal gestildet und sondiert.
00:15:30: Und so reduziert man einfach zunehmend immer mehr die Sondiermalzeiten.
00:15:35: vor allem weil die Kinder wenn bei der Variante ich meistens draufkomme das sie zwischen Mahlzeiten wollen und das wollen wir auch so.
00:15:41: Das ist nämlich das physiologische Essverhalten von dem Baby die schauen normalerweise nicht auf die Uhr und sagen so drei Stunden sind um jetzt kriege was zum Essen Sondern die sagen, es passt wieder was rein.
00:15:50: Also hätte ich bitte gerne etwas!
00:15:52: Und so ist eigentlich das physiologische Essverhalten von dem Baby und da wollen wir ja hin, dass das Kind sich einfach mit Hauptmalzeiten unter Anführungsstrichen und Zwischenmalzeite so auf seine Ernährungsmenge kommt und das Sondieren somit ausgeschlichen werden kann.
00:16:06: und das funktioniert eigentlich, sag jetzt mal im Großteil der Fälle sehr gut.
00:16:10: Wenn Sie dann zum Klass anfangen und ganz oft hintereinander was haben wollen, ist das ganz normal?
00:16:15: Super normal!
00:16:16: Da freuen wir uns und ich kann da immer nur den Eltern gratulieren, dass sie ein perfekt normales Neugebarnis haben.
00:16:22: Die Entwöhnung der Magensonde läuft dann in der Regel sehr zügig bei den allermeisten Kindern.
00:16:30: wenn es einmal länger dauert?
00:16:32: Dann dauert's ein bisschen länger.
00:16:34: immer Beim Erstgespräch schreibe man immer auf, wie lange die Sonde schon liegt und wann müsste die Sonne gewechselt werden.
00:16:41: Die Magensonne darf laut Medizinproduktegesetz achtundzwanzig Tage liegen und somit schreiben wir immer auf wenn sind die achtund zwanzig tage um?
00:16:48: Wann müssten wir wechseln?
00:16:50: das kommuniziert den Eltern auch so und sagen immer erfahrungsgemäß fällt die sonde vorher und mir können sie vorherziehen aber Es könnte sein, dass sie länger liegt.
00:17:01: Aber die Hoffnung ist immer, dass es schneller weg ist.
00:17:04: Innerhalb der ersten fünf bis zehn Tage fällt die Sonne normalerweise und wenn es aber mal ein bisschen länger dauert, ist auch okay.
00:17:13: Wenn Kinder auffällig sind, dann halt immer Rücksprache mit betreuenen Ärztinnen von der neonatologischen Nachsorgeambulanz und schaue, dass ich da im engen Kontakt bin, dass er hier Rücksprüche habe Kontakt habe und dass dieser ärztlicherseits begleitet ist, wenn es länger dauern sollte.
00:17:32: Dass der Ferne die Nachsorge die Stelle, mit der rückgesprochen wird wie viel Nahrung gegeben werden soll?
00:17:39: Wie lang sondiert werden soll was und jetzt werden soll.
00:17:43: Fast!
00:17:44: Es ist die nachsorgeambulanz so das sie einfach der Rückhalt sind für die Pflegepersonen extremeral.
00:17:51: aber Was, wie viel?
00:17:53: Das bestimmt eigentlich immer die Pflegeperson.
00:17:55: Also da es ist nur wenn Auffälligkeiten sind oder wenn man das Gefühl hat dass vielleicht Zusätze notwendig sind wie zum Beispiel Kallogen also das Kind einfach ein bisschen mehr Fett braucht damit wirklich das Gewicht steigern kann dann halt der Rücksprache mit der Nachsorgeambulanz liegt im Fall dar und sagt irgendwie komme ich nicht vom Fleck aus sich stunden irgendwo ein Thema wo wir sonst ansetzen können
00:18:16: Und
00:18:17: dann entscheidet mal weiter.
00:18:18: Für
00:18:18: die Spezialfälle dann im Hintergrund.
00:18:20: Genau Bei der Sonntenentwöhnung ist das so, dass man intensiven SMS oder WhatsApp-Kontakt normalerweise hat.
00:18:26: Bei mir ist es so, da ich dann täglich das Gewicht durchgeschickt kriege, dass ich einfach das Kind selber im Blick habe und weiß wo bewegt sich's mit dem Gewicht?
00:18:35: Und außerdem für die Eltern ist er wichtig wenn man sowas macht und vor allem sie vom vollen Sondieren auf.
00:18:40: viel weniger sondieren bringt schon einen Unsicherheitsfaktor rein.
00:18:46: bei den ganzen Kontrollmechanismus, denen sie von Krankenhaus gewohnt sind bringt es ein Unsicherheitsfaktor rein und deswegen bin ich da immer im engen Kontakt mit den Eltern.
00:18:55: Und auch hier übers Wochenende, dass man regelmäßig schreibt und schaut wo steht das Kind wie schaut's aus?
00:19:00: Und genau wie geht die Ernährung?
00:19:02: Wie gehen die Eltern die Kinder selber?
00:19:05: Im optimalen Fall ja die ersten Tage also ist eigentlich immer das sehr wage haben entweder sie um selber eine Waage oder vereinzelte Wagen haben wir zur Verfügung.
00:19:14: zum Herrlein.
00:19:15: Die Ernährungen wird dann gemeinsam mit den Eltern über täglichen Kontakte nicht nur quasi aufsuchend ist, sondern auch elektronisch online ist geregelt.
00:19:30: Genau, damit die Eltern einfach das Gefühl haben sie müssen da jetzt nicht alleinig durch dieses Experiment durch, sondern da ist jemand im Hintergrund der das mitträgt und der sich unterstützt und mit der Fachexpertise hier ist.
00:19:42: Die haben dafür sorgt dass es kein Experiment ist?
00:19:46: Damit es funktioniert.
00:19:47: Okay, soviel zum Thema Nährung?
00:19:49: Lagerung?
00:19:50: Schlafen ist dann das nächste Thema...
00:19:52: Genau!
00:19:53: Lagerungen schlafen, das ist immer recht spannend.
00:19:55: also ich habe mehr Schlafzimmer schon gesehen als ich mir jemals dachte ob da sie sehen werden.
00:20:02: Es ist auch okay.
00:20:02: die Eltern fragen halt oft einmal wie schauts aus Weil eigentlich haben wir ein Beistellbett, zum Beispiel.
00:20:08: Und eigentlich sollten die Kinder ja im Beistelbett schlafen.
00:20:10: Die Kinder sind aber oft so, dass sie halt irgendwann einfordern, dass Sie nicht in dem Beistellebett schleifen, sondern diese drei Zentimeter weit weg von Mama oder Papa sind einfach zu weit weg und sie brauchen den Kontakt näher.
00:20:23: Man muss halt immer die Vorgaben beachten, die oft gegeben sind – und ja es heißt, Kinder sollen nicht im Elternbett geschlafen vor allem unter gewissen Umständen.
00:20:34: meiner Meinung nach dazusagen, weil eine zu weiche Matratze zum Beispiel ist so was.
00:20:40: Und
00:20:40: z.B.,
00:20:41: wenn Eltern auf Alkohol und Rauchen nicht verzichten können dann sollen die Kinder nicht im Elternbett schlafen.
00:20:47: Wenn es aber eine sichere Umgebung ist und z. B. die Mutter stillt, dann ist es sehr wohl möglich dass die Kinder unter bestimmten Sicherheitsvoraussetzungen auch im Elternbett geschlafen können.
00:20:58: Weil ich sage jetzt mal die Sicherheit der Kinder und der Eltern ist aneckgewährleistet, wenn keiner mehr schläft!
00:21:04: Und das ist zum Beispiel ein großes Thema und ein großes Fragezeichen oft für die Eltern.
00:21:10: Wie gestaltet man das denn richtig?
00:21:12: Es kommt auf die Schlafzimmertemperatur drauf an, wobei auch da es manchmal schwierig ist wenn die Häuser einfach so isoliert sind dass im Sommer das einfach nicht und nicht umkühlen ist dann ist es auch schwierig.
00:21:23: aber eben hier gehen wir oft die Schlafsituationen durch.
00:21:26: wie ziehe ich mein Kind dann an, wie viele Schichten kriegt mein Kind beim schlafen, fast der Schlafsack den man organisiert hat braucht es einen anderen Schlaf sagt, wie gestalten wir das denn?
00:21:36: Genau und ist eben die Matratze zu weich.
00:21:39: Die Babyecke, die man im Schlafzimmerbett einkrichtet hat, ist die okay und genau solche Sachen.
00:21:46: Dort wo das Baby schläft soll halt quasi eine Barriere sein dass man nicht drauf fliegt, dass sich die Eltern nicht darauf rollen, also spreche irgendwelcher... Wie gestaltet man seine BWRK?
00:21:58: Es wird gern das Stilkissen rundherum gelegt in größerem Abstand, dass es Kind wirklich platzart ist und sich bewegen.
00:22:04: Dass nichts auf das Kind drauf kommt.
00:22:07: Die Matratze sollte relativ fest sein.
00:22:10: Eine zuweiche Matratse, wo das Kind einsinken kann, diese Toppa oder so was, die sich nicht von Fleck bewegen können sind z.B.
00:22:17: nicht optimal.
00:22:18: Genau und Bauchlage so teilt am Anfang gar nicht gemacht werden, gar nicht im Elternbett gemacht werden.
00:22:24: Aber in die Situation kommt man eigentlich nicht, weil wenn man sein Kind stillt dann kommt es nicht in die Bauchlager, weil dann stillt man's eh!
00:22:32: im liegenden oder im sitzenden Position und da ist die Bauchlage kein Thema normalerweise.
00:22:37: Genau A, im Beistellbett soll auf die Bauchtage verzichtet werden in der Nacht genau weil man hier einfach gar nicht gewährleisten kann dass das Kind schon so stark mit seiner Nackenmuskulatur ist, dass es den Kopf wirklich von einer Seite auf die andere bringen kann und das könnte dann einfach zu gefährlich werden.
00:22:53: Die Empfehlungen beim plötzlichen Kindstorziehen beim Säugling auf die Bauchlage komplett zu verzichten und wie gesagt, das gestilte Kind, den legst du zurück am Rücken an.
00:23:02: Genau!
00:23:03: Im Schlaf auf die Bauchlage zu verzichten muss ich die verbessern weil es gibt Eltern die dann wirklich komplett auf die bauchlage verzichten.
00:23:10: Und da muss man hellhörig und wachsam sein in der Betreuung Weil die Nackenmuskulatur was sehr essenzielles ist und gerade wenn's sehr große Köpfe sind die Kinder wirklich Schwierigkeiten haben die hoch zum heben und auch dies müssen die kinder üben können.
00:23:25: Deswegen im nicht schlafenen Zustand die Bauchlage anzuwenden ist was sehr vorteilhaftes für die Kinder.
00:23:32: Wollte nur einwerfen, weil man kann sich sonst so raushören wie man möchte!
00:23:38: Ja das stimmt.
00:23:39: Das wird oft dann heißt dass der Säugern gar nicht in den Bauchlagen legen soll er soll nicht in Baulage schlaffen?
00:23:43: Genau.
00:23:44: Das ist die Definition.
00:23:46: Genau genau.
00:23:47: und dieses Nicht überwärmt Ist dann immer die Frage, wie warm soll es sein?
00:23:52: oder woran erkenne ich dass das Kind richtig angezogen ist in der Nacht im Schlaf?
00:23:56: Ja da werden gern die Hände hergenommen.
00:23:58: Die Hände sind der schlechteste Indikator weil sie wirklich gar nicht zudeckt sind und die kleinsten Blutgefäße da rein rinnen und somit die Händen meistens ganz kalt sind.
00:24:06: Also am ersten greift man ins Knack.
00:24:08: Wenn man sich ganz unsicher ist, kann man die Temperatur messen.
00:24:11: Das hat zwischen sechs und dreißig sieben und siebenunddreißig drei liegen.
00:24:14: Und wenn wir in dem Bereich sind dann ist im Kind warm genug.
00:24:17: Normalerweise gerade wenn man stillt und das Kind sowieso da immer wieder Körperkontakt hat wird dem Kind nicht zu kalt werden.
00:24:23: Als Schlafzimmer-Temperatur werden ungefähr achtzehn Grad empfohlen viel kälter, Kinder können auch frieren.
00:24:30: Also es bringt nichts wenn ich mein Schlafzimmer auf fünfzehn Grad runterkühle und dem Kind dann wirklich kalt ist, denn wird dem Kind zu kalt.
00:24:37: Also das bringt da nichts, aber eben kuschelige, vierundzwanzig Grad braucht es nicht haben.
00:24:42: Oder soll's gar nicht haben?
00:24:43: Auch Wohnzimmer!
00:24:44: Das ist auch eine Situation in die ich schon öfter reingestolpert bin, dass Wohnzimmers geheizt werden bis zum Umfallen.
00:24:51: Manche Väter schon kurz vorm Umgibben sind der Schweißrind runter.
00:24:54: also das ist nicht übertrieben wirklich.
00:24:56: Die mindestens zwei Familien fallen mal da ein Tag ein, die sie wirklich gut gemohnt haben und wirklich geschaut haben, dass dem Kind warm ist.
00:25:02: Die Eltern aber selber eigentlich im Bikini stehen dann weil wir es einfach nicht aushalten.
00:25:06: weil es so heiß ist und das braucht es auf gar keinen Fall nicht sein.
00:25:09: Sondern wichtig ist, die Regel gilt eine Schicht mehr als der Wachsene an hat, braucht das Kind.
00:25:14: Das heißt ich ziehe meinem Kind zum Beispiel im Winter einen langen Anbody und noch ein Leiberl drüber an.
00:25:19: Also der Hose an ist so zocken an.
00:25:21: Das ist das wie mein Kind an sie.
00:25:24: Kleine Kinder sind eh meistens im Körper Kontakt mit den Eltern.
00:25:27: Somit kriegen sie ja da viel Wärme ab und das reicht dann und man braucht nicht die Zimmertemperatur auf ein Maximum erhöhen.
00:25:35: Ich sehe eher das Problem jetzt bei unserem Klimawandel, dass wir das Gegenteil im Sommer haben werden.
00:25:40: Also wie kriege ich die Temperatur von unter vierundzwanzig Grad runter?
00:25:44: Ja der Sommer ist tatsächlich relativ schwierig weil ... Weil die Frühchen auch im Sommer eine Schicht mehr brauchen dann muss man halt die Schichten entsprechend.
00:25:52: also es klingt wirklich schräg.
00:25:54: aber da trifft man oft die Kinder nur im Kurz an Body an.
00:25:58: Die sind dann marmoriert können kein Gewicht nicht zunehmen weil Frühchen wenn sie Wärme produzieren müssen Kalorien verbrennen und das fällt dann immer beim Gewicht zu Lasten.
00:26:08: Und somit muss man im Sommer mit dem Quant schon glieren, aber dort ist es noch schwieriger weil man selber eigentlich eingeht vor lauter Hitze und dann seinem Kind nicht unbedingt zwei Schichten anziehen möchte.
00:26:17: Aber eben auch da muss man schauen, dann braucht's halt dünnere Schichten oder man zieht zumindest erlang am Body an oder sowas.
00:26:24: also der Sommer ist oft sogar schwieriger als der Winter, weil im Winter ist leicht dass man Schichten einzieht, weil man eh selber auch Schichten anhaut.
00:26:33: genau
00:26:33: Ja, diese Schichten.
00:26:35: dem Neugeborenenantin ist schon so ein bisschen der Schmäh.
00:26:38: Der übersehen wird dass wenn die Kinder heizen müssen dann können sie nicht wachsen.
00:26:43: und verbrennendste Energie für die Wärme und da nehmen wir es nicht zu und das wundert sich jeder warum das Kind nicht zunehmt weil er eh genug kriegt aber in Koi das ist halt blöd
00:26:52: Genau, aber die Eltern haben halt das nicht überwärmen im Hinterkopf und wollen natürlich nur das beste für ihr Kind.
00:26:59: Das ist absolut verständlich!
00:27:00: Die Mütter sind nach der Geburt normalerweise hormoneüberflutet, denn es ist sowieso grundsätzlich heiß.
00:27:05: also die sind maximal über Wärmzeige.
00:27:08: jetzt mal in den Müttern und somit kommt's auf ein Hund.
00:27:11: im Krankenhaus ist wärmer als da Horm isch.
00:27:13: Also zumindest bei uns auf der Nähe ist wirklich viel wärmer, als in den meisten Wohnzimmern und ich glaube auch auf der Wochenbettstation A Und da haben die Kinder viel weniger an, tatsächlich.
00:27:23: Dann kommen sie harm- und werden genau gleich anzogen.
00:27:27: Da haben wir oft einen Knackpunkt.
00:27:29: Auch hier kann man schnell oft viel gewinnen, wenn man dem Kind einfach mehr anzieht.
00:27:34: Gewinnern im Sinne von dann Entwicklungen gewinnern?
00:27:37: Das ist ja auch sein Thema ... Die Frage nach entwickelt sich das Kind richtig, macht es das richtig?
00:27:42: Ist ja auch so was, was du ganz oft gefragt wirst!
00:27:45: Genau Die Entwicklung ist ein großer Fokus bei der Nachsorge, weil es natürlich wichtig ist zum Sehen entwickelt sich das Kind nach dem korrigierten Alter so wie sie es entwickeln soll.
00:27:54: Dann ist immer die große Frage was heißt Korrigiertes Alter?
00:27:57: Das heißt, dass die Entwicklung der Kinder vom errechneten Geburtstermin aus weggerechnet wird.
00:28:03: Ich erkläre den Eltern immer ... Der erste große Entwicklungsschritt, den man gut beobachten kann ist das erste bewusste Lächeln von den Kindern.
00:28:09: also nicht nur, dass sie so ein bisschen grinsen im Schlaf sondern, dass Sie wirklich Mama und Papa anschauen und auf Ansprache mit einem Grinsen reagieren.
00:28:17: Und dies machen sie typischerweise zwischen sechs und acht Wochen nach dem errechnenden Geburtztermin.
00:28:22: Ich schaue meistens, dass ich um diesen Dreherum auch wirklich an Terminen einplan Und dass wir dann wirklich sind, ja das Kind macht es schon und das ist dann immer so ein großes Hurra.
00:28:32: Es ist wirklich so wie sein sollte.
00:28:36: Selbst wenn jetzt mit sechs Wochen das Lächeln noch nicht da ist, sind oft schon Ansätze da oder die fangen ja in dem Alter an... Versuchen zu plaudern, sagen wir so, plaudert dann sie noch nicht.
00:28:47: Aber Sie versuchen es, man hat immer das Gefühl, Sie wollen schon irgendwas von sich geben.
00:28:52: und eben selbst wenn man so kleine Niassen sieht und das den Eltern sein kann, schauen Sie!
00:28:56: Das macht das schon... Dann hilft es den Eltern oft dass sie sehen okay Es ist alles sowieso Seinzel und es ist alles im Normalbereich Und es passt.
00:29:03: mein Kind entwickelt sich so wie ich sie entwickeln soll.
00:29:06: Die nächsten großen Entwicklungen die da natürlich sind ist das Bewusstegreifen, das mit ungefähr drei Monaten kommt Das sich drehen zwischen vierten und fünften Lebensmonat.
00:29:17: Und da gibt es immer wieder so Hinweise, wie kann man die Kinder unterstützen?
00:29:21: Ein Beispiel sind die Spielebögen.
00:29:24: Manche sind sehr auf Naturfarben zum Beispiel aus, manche Eltern.
00:29:31: Kinder schaut zwar im optischen Rahmen, im Farbkonzept sehr nett aus.
00:29:35: Aber für die Kinder oft schwierig weil Naturfarben-Pastell sind für die kinder oft schwer zum sehen.
00:29:41: Kontraste sind z.B.
00:29:42: Stärkung und solch hirnweise Hälften in Eltern aber auch dass sie dann halt einfach da andere Niancen reinbringen und die Kinder einfach mehr Möglichkeiten haben.
00:29:52: Schreien bunt und nahe genug das ist erreichen?
00:29:57: Genau!
00:29:57: Genau, Schreinbund.
00:29:59: Übertreiben braucht man es auch nicht.
00:30:00: aber zumindest Bissikontraste also so schwarz-weiß Kontraste die sind eh inzwischen.
00:30:05: da gibt's ja viele schwarze weiß Spielkarten und so weiter und eben rot-, gelb oder irgendwas.
00:30:12: Ja für mich ist Schreintbund
00:30:14: Und nahe
00:30:16: genug.
00:30:16: Das ist ganz wichtig weil von Spielebögen die man kaufen kann da hängen die Spielsachen meistens ganz oben.
00:30:22: Die können die Kinder halt nie da wischen, also da brauchen sie lang.
00:30:26: Bis sie so lange sind, dass sie mit den Spielsachen spielen können und da schauen wir die Sachen immer gerne an.
00:30:31: und dann kann ich ihnen sagen bitte verlängern damit das Kind überhaupt die Chance hat im Zufall dran zu kommen und dann bewusst dranzukommen.
00:30:39: Diese
00:30:39: Besucher sind ganz viel Beratung von der reinen Pflegemaßnahme.
00:30:46: Das macht dann die Mutter mit dir.
00:30:48: Genau, Beratung ist ganz viel.
00:30:50: Das ist eigentlich der Großteil der ganzen Geschichte.
00:30:53: Beratungen und Unterstützungsmöglichkeiten.
00:30:57: Pflege gehört natürlich auch dazu.
00:30:58: Ich schaue mal die Kinder regelmäßig an, ich schau in die Falten rein, ich Schau ob es da Unterstützung braucht.
00:31:02: wenn die Eltern am Anfang eine Unterstützung beim Baden brauchen zum Beispiel kriegen sie das ein.
00:31:07: aber der Hauptfokus ist tatsächlich in der BeratUNG.
00:31:10: und ja und Unterstützungselemente für die Eltern.
00:31:14: Das klassische für das Nachsorge da ist?
00:31:17: Ja Genau.
00:31:19: Diese Nachsorge geht dann wie lange?
00:31:23: So lang, wie es die Eltern nutzen.
00:31:25: Es ist bis zur Beikost-Einführung so der typische Schlusspunkt.
00:31:31: Allerdings, wie am Anfang schon gesagt, das ist ein Kannangebot und kein Mussangebot, sprich wenn Eltern Nach der Sonntenentwöhnung zum Beispiel sagen, passt bei uns hat sich es eingespielt.
00:31:41: Wir kennen uns aus und wir kommen ins Recht.
00:31:43: Wir brauchen's nicht länger dann wirds auch beendet.
00:31:45: also sie ist jetzt nicht nur weil man dem Zug stimmt hat muss man sich durchbeißen durch was ich wie viel besuche sondern es ist wirklich sehr individuell gestaltet und so wie es die Eltern nutzen wollen und brauchen.
00:31:57: Und wenn Sie jetzt einmal sagen na es passt alles Dann kommt man es aber drei Wochen später drauf.
00:32:02: Sie haben doch noch Fragen, dann erreien sie dich trotzdem nach?
00:32:05: Ja das ist immer... Das ist eine Coolanzgeschichte weil ich das kann ich natürlich nicht mehr abrechnen, aber ich mach's trotzdem!
00:32:12: Aber wenn Sie es noch nicht aufgebraucht haben quasi die zwölf Stunden?
00:32:16: Ähm ja, aber wenn man es abschließt und abgibt, dann ist es immer schwierig.
00:32:20: also Ich hab schon mal eine Familie gehabt mit Zwillingen, die gesagt haben wir brauchen es nicht mehr.
00:32:25: An eventuell Termin haben wir uns offen gehalten, weil das nach drei Monaten war.
00:32:31: Und die haben sich dann tatsächlich wieder gemeldet, weil ein Zwilling dann auf einmal nicht mehr gut gegessen hat und schlecht zuknommen hat und die haben es dann wieder gebraucht.
00:32:39: Das ist gut gegangen.
00:32:40: aber wenn's jetzt wirklich fix abgeschlossen ist und anderthalb Monate später zum Beispiel dann irgendwie was kommt, dann ist nichts mehr in dem Rahmen praktisch machbar.
00:32:50: Man muss sich schon überlegen ob man's abschließt oder
00:32:53: nicht?
00:32:54: Genau, ob man es nicht fertig nutzt oder nicht.
00:32:57: Aber andere Thematiken habe ich jetzt praktisch noch nie gehabt dass jemand nach drei Monaten kommen die schon gesagt hat na eigentlich braucht das nochmal.
00:33:04: manchmal kommen Fragen wie jetzt da machen wir nach eineinhalb Jahren weil das Kind sehr auffällig läuft und auch wieder Kontaktmöglichkeiten haben und da schaue natürlich dass sie die Addo schaut als ich irgendwie in meinem Krankenhaus anspreche und frag ob sie physiotherapeutische irgendwelche Kontakte hergeben können oder so.
00:33:21: Also der Kontakt bleibt aber die Nachsorge ändert
00:33:24: Genau.
00:33:26: Ja, wie viele Kinder sind das ungefähr bei uns?
00:33:30: So jetzt habe ich die Zahlen natürlich so akut nicht im Kopf aber um die Hundertfünfzehn Kinder sind es glaube ich schon jährlich wenn ist richtig was
00:33:38: und du hast davon.
00:33:40: Das ist immer schwierig zum sagen weil sich die Familien überschneiden.
00:33:44: Weil ich natürlich immer Kinder hab die gerade am Auslaufen sind wo Beikost dann ist und dann Familien aber frisch dazu kriege.
00:33:51: also Für nächste Woche sind schon zwei Familien angekündigt, aber schon vier Termine stehen von Familien, die in der Nachsorge schon drin sind.
00:34:00: Also das fluktiert recht und die vier Familien sind jetzt natürlich nicht alle, sondern da sind noch welche, die vor Monaten nächste Woche zum Beispiel Quanttermin haben.
00:34:11: also ich sage mal um die zehn, fünfzehn Familien können schon nebeneinander aktiv sein.
00:34:17: Und pro Jahr?
00:34:18: Das habe ich noch nie zusammengerechnet weil er das fluktiert Früchen in Salzburg ankommt und die Wohnorte tatsächlich ankommt.
00:34:26: Und mein Gebiet ist jetzt nicht so klein, das ich betreue.
00:34:30: aber wenn dort die Frühchen zahlgeregend ist dann ja... Aber ich habe es noch nie zusammenzählt!
00:34:34: Aber das sollte vielleicht mal tun.
00:34:36: Habe man mich schon öfter gefragt?
00:34:37: Dann werde ich dich das beim nächsten Mal fragen.
00:34:39: Rein deine persönliche Einschätzung zahlt sich aus?
00:34:44: Ja.
00:34:45: Also von meiner Beobachtung vor allem eben da das Krankenhaus mitbeobachten kann, ist die Sonne zum Beispiel viel schneller draußen wenn die Kinder daheim sind als wenn sie im Krankenhaus die Zeit absitzen müssen.
00:34:57: Das dauert viel länger.
00:34:58: Die Eltern haben auch viel mehr Sicherheit zu Hause.
00:35:02: Viele sagen aber stell dir vor mir hätten reif geboren es kriegt dann hätte man die Unterstützung nicht gehabt.
00:35:07: ja die Unsicherheiten von den Frühgeborenen wären aber auch nicht da.
00:35:10: aber allein von dem was sie mitnehmen was sie fragen stellen die Eltern was da kommt Und was sie schlussendlich für Rückmeldung geben, zahlt sich sehr aus dieses Projekt und ist für die Frühchen in Salzburg.
00:35:22: Die Frühchenfamilien in Salzburger ein sehr großer Gewinn!
00:35:25: Wir werden das weitermachen wir werden dafür kämpfen dass es wirklich weitergeführt wird und ja ich hoffe dass möglichst viele das dann in Anspruch nehmen und das auch kriegen.
00:35:37: Genau
00:35:38: Gut, dann vielen herzlichen Dank, dass du da warst.
00:35:40: Ich hoffe wir haben wieder eine spannende Folge für Sie und ich hoffe wir hören uns bald wieder.
00:35:45: Danke!
00:35:47: Das war Frühstart der Neopodcast für besondere Eltern wissen rund um Versorgung
00:35:57: stillen
00:35:57: Nachsorge- und Entwicklungskontrollen von Frügeborenen und kranken Neugeborenen am Mikrofon Martin Wald von der Neonatologie Salzburg.
00:36:08: Der Podcast dient ausschließlich der neutralen Information.
00:36:12: Er ersetzt keine medizinische Beratung.
00:36:14: Die Sprecher sind für die Inhalte verantwortlich.
00:36:17: Sie unterliegen dem Wandel der Wissenschaft.
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