Post-Sectio-Bondingraum #35

Shownotes

frühSTART - Der Neo-Podcast für besondere Eltern

Im Neo Podcasts für besondere Eltern spricht Martin Wald mit Daniela Ponz, Pflegeleitung der Wochenbettstationen, über ein neues Angebot für Bonding nach der Geburt. Bonding ist die emotionale Bindung der Mutter mit ihrem neugeborenen Kind und wird durch die mütterlichen Hormonumstellung nach der Geburt definiert. In Salzburg gibt es nun seit mehr als einem Jahr einen eigenen Aufwachraum für die postoperative Überwachung, in dem Bonding auch nach Kaiserschnittentbindungen möglich ist. Zuvor sind alle Mütter nach Kaiserschnittentbindungen im chirurgischen Aufwachraum gemeinsam mit Frauen nach gynäkologischen Eingriffen betreut und überwacht worden. Dort war das Bonding für die jungen Mütter und auch der Aufenthalt der Väter nur sehr bedingt und eingeschränkt möglich. Im Neuen Bondingraum können Mütter, die bei der OP keine Vollnarkose hatten, ungestört mit ihren Kindern in Anwesenheit der Väter kuscheln und bonden. Dies fördert die hormonelle Umstellung bei der Mutter nach der Geburt und ermöglicht einen optimalen Stillbeginn. Nach mehr als 500 Familien, die in dem Raum betreut werden konnten, kann die Einführung des Post-Sectio-Bondingraums als voller Erfolg bezeichnet werden. * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Der Podcast dient ausschließlich der neutralen Information, Fortbildung und Unterhaltung. Er ersetzt nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Für die Inhalte sind ausschließlich unsere Sprecher verantwortlich. Sie unterliegen dem Wandel der Wissenschaft. Änderungen sind vorbehalten. * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Bei der Betreuung unserer Frühgeborenen und kranken Neugeborenen verlassen wir uns nicht auf Wunder, sondern auf die Wissenschaft. Die Neonatologie Salzburg ist deshalb Teil des Forschungszentrums Young-Hope, dem Forschungszentrum der Universitätsklinik für Kinder-und Jugendheilkunde der Paracelsus Medizinischen Universität Salzburg. Spenden an Young-Hope kommen zu 100% der Forschung zugute und mit dem Kennwort Neonatologie auch zu 100% der neonatologischen Forschung.

Kontakt: fruehstart@salk.at Homepages: https://salk.at/campus-lkh/neonatologie https://www.younghope.at

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00:00:02: Frühstart, der Neopodcast für besondere Eltern.

00:00:06: Wissen

00:00:07: rund um Versorgung,

00:00:08: stillen

00:00:09: Nachsorge und Entwicklungskontrollen von frühgeborenen und kranken Neugeborenen.

00:00:14: Am Mikrofon Martin Waldt vom Neonatologie Salzburg.

00:00:20: Der Podcast dient ausschließlich der neutralen Information, ersetzt keine medizinische Beratung!

00:00:26: Die Sprecher sind für die Inhalte verantwortlich – sie unterliegen dem Wandel der Wissenschaft.

00:00:34: Hallo und herzlich willkommen zu unserem Podcast für besondere Eltern.

00:00:39: Heute bei mir, Bons Daniela.

00:00:41: Herzlich Willkommen...

00:00:42: Hallo Martin!

00:00:43: Freut mich sehr dass du wieder hergefunden hast.

00:00:47: Heute das Thema betrifft wieder das Wochenbett aber eigentlich den Aufwachbereich nach Sektion.

00:00:54: wir haben ja jetzt seit fast eineinhalb Jahren einen Boss-Sektio-Aufwachraum oder Bondingraum.

00:01:00: was genau ist das?

00:01:02: Genau im Rahmen von der Bettenentzehrung, also die Entstehung von nur noch ein und zwei Bettzimmern auf der Wochenbettstation.

00:01:09: Und der Kreissaaler Weiterung haben wir uns gemeinsam entschlossen an eigenen Postsektio-Bondingraum mitzuentwerfen.

00:01:18: Das heißt alle Mütter, die nach einem Kreuzstich stabil sind und eben diesen Kaiserschnitt hatten kommen anstatt zum anesthesiologischen Aufwachraum zu uns in diesem Postspektio- Bondingrahmen

00:01:30: Und da sind uns weg, warum wir das entzerrt haben ist.

00:01:35: Punkt aber natürlich diese Kresselerweiterung.

00:01:38: und das zweite ist wirklich der ganz massive Punkt dass wir in einer Entwicklungsfördernden- und Bindungsfördernde Pflege gehen können.

00:01:47: Das heißt Familienzentrierungen die Familien begleiten in den ersten Tagen.

00:01:53: Das heißt, dass wir wirklich versuchen das Mutter und Kind so rasch wie möglich zusammenkommen.

00:01:58: Das war ja im anesthesiologischen Auffachrahmen ein größeres Problem.

00:02:02: Genau vor Oktober, April, ist es im Rahmen von einem Kaiserschnitt einfach postoperativ zu einer Trennung gekommen vom Mutter- und Kind.

00:02:10: Es war damals so, dass die Mutter in den Auffauchraum der Anesthesie transferiert worden ist während der Vater mit dem Kind schon bei uns auf der Wochenbettstation waren.

00:02:21: Das wollten wir eben nicht mehr und es ist ja bewusst oder wir wissen, dass ja diese Zusammenführung des Bonding von der Mutter ausgehend die erste Bindung wahnsinnig wichtig ist.

00:02:32: Und so wollten wir einfach einen Raum für Ruhe- und Kennenlernenschaft in dieser postoperativen Phase.

00:02:38: Sie haben davor echtes Problem gehabt, dass die Mutter Kontakt zu ihrem Kind aufnehmen kann.

00:02:43: Wir haben zwar irrsinnig viele Anstrengungen unternommen, dass das Kind dann runtergekommen ist mit dem Papa aber es war dann immer noch für eine relativ kurze Zeit wo sie dann wirklich postoperativ zusammen

00:02:54: waren.

00:02:55: Es war für eine wahnsinnig kurze zeit.

00:02:57: Das ist oft wirklich lediglich um ein paar Minuten gegangen.

00:03:01: Es war ein wahnsinniger personeller Aufwand der damit verbunden letztlich doch ein Stress für alle Beteiligten, insbesondere für das Kind und die Mutter.

00:03:11: Und eben auch fürs Personal?

00:03:13: Das wichtige war ja dabei, dass wir gesehen haben oder uns realisiert haben, dass Bonden von der Mutter ausgeht, de facto diese ganze Harmonomstellung des Bondings... eigentlich aus mütterlicher Seite definiert ist und deswegen zu sagen, dass das Kind beim Papa bonden ist ja völlig falsch.

00:03:34: Bonden tut ja de facto die Mutter.

00:03:36: Mithilfe des Kindes natürlich und das Kind ist ein aktiver Part davon aber es bondentut ihr de facto der Mutter.

00:03:45: Das haben wir jetzt wirklich gelöst indem wir die Mütter in diesen Bondingraum nach dem Kaiserschnitt

00:03:53: bringen

00:03:53: können.

00:03:54: Wie schnell kommt dann das Kind nach?

00:03:57: In der Regel fünfzehn Minuten.

00:03:59: Das wird im Kreisell wirklich nur kurz von euch Kinderärzten eben erst untersucht, es wird die Größe des Gewichts bestimmt und ist auch schon bei der Mutter im Prostsektio Bannengrahm.

00:04:08: Und wird an der Mutter auf den Brust gelegt.

00:04:10: und was passiert da?

00:04:12: Genau richtig!

00:04:13: Die fünfzeh Minuten noch ohne Kind benötigen wir für das Monitoring an der Mutter damit wir kurz mit der Mutter uns vorstellen, die Mutter begrüßen können, wichtige Daten erheben können Und danach wird das Kind wirklich nur mit der Windel begleitet, auf die Brust der Mutter gelegt so dass sie dann Hautkontakt gehen.

00:04:30: Die Mutter zum Bonden beginnt und das Kind idealerweise die neuen Phasen des Self-Attachment durchläuft.

00:04:37: Das heißt, dass das Kind das Neugeborene wirklich selbstständig den Weg zur Brust findet.

00:04:42: Und funktioniert das?

00:04:43: In der Regel ja!

00:04:45: Wenn man die Geduld hat und sich nicht einmischt.

00:04:48: Das ist nämlich das Dramatische daran.

00:04:51: Man kommt so schnell dazu, dass man dem Kind helfen will oder das ist ja eigentlich ein Blödsinn?

00:04:58: Ja es ist eine irrsinnige Selbstbeherrschung mit den Händen in der Hosentasche daneben zu stehen und die einzelnen Phasen zuordnen zu können.

00:05:08: Sie vermischen sie ganz oft Und das wirklich also rein in eine beobachtende Funktion zu gehen.

00:05:14: Es ist auch für mich total ungewohnt gewesen die ersten paar Mal.

00:05:18: Und was sagen die Eltern dazu?

00:05:20: Die Eltern sind ehrlicherweise begeistert, dass ihr Kind das kann.

00:05:24: Von selbst instinktiv diesen Weg zu finden und... ...die Rückmeldung in so eine Meinrichtung ist es, dass es die Eltern genießen.

00:05:33: Was kann man dann beobachten beim Kind?

00:05:35: Was sind diese Phasen zum Groben?

00:05:37: nicht alle einzeln

00:05:38: aber...?

00:05:39: Im Groben wirklich von Vorwärtsbewegen, Kopf hochheben, Schlecken schauen dieses auch den Augenkontakt suchen mit den Eltern, damit verbunden ist halt immer wieder so eine Rastphase, kurze Schlafphase dazwischen.

00:05:56: Und wie lange dauert das dann insgesamt bis die Brust gefunden

00:06:00: haben?

00:06:01: So ein Richtwert ist sechzig- bis neunzig Minuten ungefähr.

00:06:04: Manche ein bisschen schneller und manche brauchen ein bisschen länger.

00:06:07: Aber

00:06:07: wenn wir wirklich diese eineinhalb Stunden Zeit gibt dem Mutterkind Bar, dann ist am Schluss einer einen stillen... Oder ein Saugen oder einen Andocken an der Post, das Ergebnis und das Ziel.

00:06:20: Genau also diese neuen Phasen ändern mit einer für mich persönlich immer sehr wichtigen Stillposition dem intuitiven stillen und mit dem ersten trinken.

00:06:30: Also optimaler Stillbeginn.

00:06:31: Wenn man das zeitlich so einordnet inzwischen geburt und bis das Kind das erste Mal saugt sind wir schon so ungefähr zweieinhalb Stunden nach der Entbindung de facto ungefähr

00:06:45: ja

00:06:46: Weil man es braucht schon eine halbe, dreiviertel Stunde sicher, dass der Kaiserschnitt fertig wird.

00:06:52: Oder wie lange nach der Geburt erwartet oder erlebt ihr das?

00:06:55: die Mutter in den Offerraum kommt dort?

00:06:58: Da meinst du jetzt wirklich vor einer Geburt des Kindes, wenn diesen operativ versorgt wird, verschlossen mit ungefähr drei Viertel Stunden.

00:07:06: Dann braucht's ihr noch eine viertel stunde und von dann weg eben eine eineinhalb Stunden was ja... Schon ein bisschen verzögert ist das Spontangeburt, wenn man es betrachtet.

00:07:17: Aber immer noch in dem Zeitfenster, wo die hormonelle Umstellung bei der Mutter gerade stattfindet und eigentlich eine super Zeit ist, dass man wirklich zwei Stunden nach der Kaiserschnittgeburt das erste Mal an der Brust des Kindesaugen vorfindet.

00:07:35: Das ist schon cool!

00:07:36: Ja richtig, also ich denke schon dass uns das wichtig ist allen gemeinsam.

00:07:40: Das in dem interprofessionellen Team, dass wir da einfach wirklich für diese bindungsfördernde Beziehung schauen und einentwicklungsfördernd den ersten Schritt setzen auch nach einer Sektion.

00:07:53: Und du sagst die Rückmeldung der Eltern ist extrem positiv?

00:07:57: Ist die Rückmelding auf dem Team?

00:07:59: ist ebenfalls positiv.

00:08:01: Das Team entwickelt sich eher dahingehend weiter, dass wir ja jetzt an kleiner Unterstützung auch schon Kinder im Prostektionsraum gehabt haben die einfach kurz ein bisschen Atmenunterstützung gebraucht haben.

00:08:12: also mit der Unterstützung auf einer neonatologischen Team war auch in dem Fall dann eine Bonding möglich

00:08:18: und diese anfängliche Angst das der Mutter oder dass irgendwer instabil ist Ist da irgendwas davon eingetreten?

00:08:30: Nein, nie eingetreteten.

00:08:32: Nie passiert und die Angst ist ehrlicherweise weg!

00:08:36: Das ist nämlich eines der großen Dinge weil letztendlich geht es ja um post operatives Monitoring auch der Mutter.

00:08:43: Es ist ein Aufwachraum.

00:08:45: Versorgt wird das ja so aus einer Kombination Da seid ihr von der Wochenbettstation Und die Anästhesieher auch zuständig.

00:08:54: Wie teilt euch das

00:08:55: auf?

00:08:56: Von der Pflege ist es rein, das Team der Wochenbettstation und ärztlich betreut wird durch die Anästhesie.

00:09:02: Es gab so eine kleine Einschulung einfach für die Geräte und gewisse Checklisten an die man sie zu halten hat.

00:09:08: Das ist ein gemeinsamer Weg, der festgelegt worden ist – und so funktioniert das eigentlich sehr gut!

00:09:14: Und übernehmen Sie da jetzt ein bisschen dieses anesthesiologische Auffachraumsachen?

00:09:22: Hat keinen jetzt oder diese Ängste davor, dass das was geht nicht?

00:09:27: Oder das kann man nicht.

00:09:28: Das hat sich nicht irgendwie bewahrheitet.

00:09:31: Nein, das hat sie nicht bewahrhaltet.

00:09:32: Man muss aber auch sagen wir haben durch Schulungen und fachlichen Input von Haus aus versucht zu minimieren so gut es gegangen ist.

00:09:40: Ja, ängste sind ja Durchschulungen letztendlich schwer zu managen Und das Schönste ist dann immer wenn sich das in Luft auflöst.

00:09:48: Genau, ja.

00:09:49: Und wir haben glaube ich da jetzt was ganz, was Tolles für die Familien einfach auch entwickelt.

00:09:54: Hast du so eine Ahnung wie viele Kinder da schon oder Mütter, Kinderpaare da schon durchgegangen sind durch den Auffachrahmen?

00:10:02: In einem halben Jahr, ich würde sagen es ist dann ungefähr zwei bis drei Sekzios pro Tag fünfmal die Woche.

00:10:09: Ja doch schon einige!

00:10:14: Zehn bis zu zehn in der Woche, fünfzig Wochen, fünfhundert Kinder.

00:10:18: Also knapp drüber werden es.

00:10:21: Fünf, sechshunderte Kinder können das schon sein.

00:10:24: Ungefähr ja?

00:10:25: Letztendlich sind wirklich nur die, die einen Kreuzstich kriegen und lokal oder anders die Sie quasi haben Die, die unter Vollnarkose sind kommen weiter runter in den Auffauchraum.

00:10:39: Die kommen weiter runter ins anästhesiologischen Auffachraum.

00:10:42: Einfach für die Nachbetreuung von einer vollen Narkose braucht es dann auch da die Anästhisipflege.

00:10:48: Eines der Probleme ist das ich noch sehe, dass es de facto tagsüberbesetzt ist.

00:10:53: wie schaut's in der Nacht aus?

00:10:55: Na derzeit haben wir keine personelle Besatzungen in der nacht.

00:10:59: Es ist lediglich von Montag bis Sonntag immer von acht bis sechs Uhr

00:11:05: Nachdem Kinder gar nicht so selten auch nachts auf die Welt kommen und vor allem diese sekundären Sektions sind, also es geht im Augenblick nur unter Anführungsstrich halt bei den primaren Kaiserschnitten, die geplant sind.

00:11:17: Und die Untertagsanfallen, nächtliche Sachen gehen noch in einen normalen Auffachraum.

00:11:23: Genau richtig!

00:11:25: Aber nachts ist die Möglichkeit, dass die Kinder ja auch runterkommen weil da unten weniger Loses höher.

00:11:32: Das heißt wir haben schon mehr Mutter-Kind-Bahre die wir zusammenführen aber halt auch Badawisch mal trotzdem

00:11:38: nicht.

00:11:38: Genau leider also die Bauern die uns dort durch den Rost fallen.

00:11:43: ich glaube wir werden oder wir überlegen eh laufend was wir für eine Lösung finden können und wie weit wir das ausbauen können.

00:11:51: aber derzeit ist der Weg noch offen.

00:11:55: Rein von den Schulungen, die ihr investiert habt sind das alles.

00:11:58: Wie würdest du das vom Aufwand, wenn man so sagt okay das will ich wo einführen?

00:12:03: wie viel Aufwand muss man davor sehen?

00:12:07: Das ist schwer zu beantworten weil es auch gerade das Thema Bonding optimaler Stillbeginn Entwicklungsförderung sind Themen die eine Wochenbettstation ohnehin begleiten müssen sollen.

00:12:19: Und diese Schulungen, wie zum Beispiel beim Basisseminar Stillen bzw.

00:12:24: Fein-I, das sind eigentlich bei uns Standardfortbildungen und Pflichtfortbildung, die jeder Mitarbeiter absolvieren muss – und rein vom Monitoring her von den Medikamenten oder wie sehr Kreuzstich aufgebaut worden ist, ich glaube vier Stunden ungefähr pro Mitarbeiter?

00:12:41: Pro Mitarbeiter auch ja!

00:12:43: Weil es ist schon einige so ein Aufwand weil Infos und die Basissachen haben wir ja sowieso dabei, aber eben das dann noch dazu.

00:12:51: Das ist wenn man das einführen will schon einwandlicher Aufwand?

00:12:56: Ja ich habe es ebenfalls unterschätzt.

00:12:58: mit den Schulungen kommen neue Fragen auf, neue Themen.

00:13:03: Das ist einfach immer wieder ausgearbeitet und auch evaluiert gehört.

00:13:06: Auch die Abläufe, die wir jetzt haben, ist sicherlich nicht das bei dem es bleiben wird.

00:13:11: Wir sind laufend dabei, das auch noch zu verbessern.

00:13:14: Schauen wo sind wirklich die Grenzen?

00:13:16: Beispielsweise Kinder am Monitor, dass wir die mitbetreuen bei uns erinnern wie wir da in die Zusammenarbeit gehen können.

00:13:24: Dass für möglichst viele Familien so umsetzbar ist.

00:13:29: Ja, weil das ist schon cool.

00:13:30: Weil am Anfang haben wir gesagt nur die, wo die Kinder gar keinen Monitor auffahnt haben oder wo ihm gar kein Grund besteht sich darüber Gedanken zu machen ob das Kind jetzt stabil oder nicht stabil sein kann.

00:13:42: sind wir jetzt dort dass man sagen ja monetierte Kinder dürfen auch sein kranke Kinder gehen natürlich nicht.

00:13:48: Die kommen auf den Ehren und werden anders versorgt, weil die Kinder einen Aufwand haben und ein Problem haben.

00:13:54: aber wenn es nur unter anfangen Strichel Monitoring bedarf, dann habe ich halt zwei Personen im Auffachraum, der monetiert werden müssen.

00:14:00: Die Mutter und das Kind aus den Aufhören natürlich schon erhöht aber das geht.

00:14:04: Das ist gut umsetzbar.

00:14:06: und bei kranken Neugeborenen wie gesagt da gibt es wenn es zeitlich möglich ist kommt zusammenzuwirken von der neonatologischen Pflege unter Wochenbettpflege.

00:14:17: Und wenn man sagt welche Kinder von der Gestationswoche weg gibt's da alle die quasi ins Kinderzimmer kommen?

00:14:24: Genau richtig!

00:14:25: Alle die stabil sind werden einem Postsekturraum betreut.

00:14:29: Bei uns ist es so, dass da auch die Late-Preterms ab thirty-four Null reinfallen.

00:14:34: Also wenn thirty-three Null bis thirty-seven Null Kinder, die ja frühgeborene per See und somit Patienten sind kommen sie trotzdem dorthin in den Postsektserauferraum.

00:14:46: Die kommen ganz normal im Postsektorbondingraum?

00:14:49: Das sind auch Kinder, du hast zu monitieren sind und du hast Patienten sind Heißt natürlich, dass das Kinder sind, die nicht von sich aus dann zwingend ausreichend trinken werden können.

00:15:01: Dass die Amagensonde dann letztendlich kriegen werden aber das Bonding geht trotzdem.

00:15:06: Wenn wir wissen, dass diese Kinder amagensonde kriegen bei vier bis drei Knollkinder ist, da sind das ja eh alle.

00:15:12: Die Beratung danach abbumpen und Kolostromassage ist auch völlig rutiner.

00:15:19: Richtig, das startet ja dann einfach genau bei des Late-Preterms.

00:15:22: Insbesondere dass der Fokus darauf geht, dass wirklich in den ersten vier Stunden stündlich Schokolostrum abmassiert wird, dass wir da einfach ein ganz so gutes Ernährungsmanagement starten und dass wir einfach in die nächsten Tagen – weil wir wissen es ist jetzt einfach ein bisschen müder wie Termingeborene -, dass wir das möglichst abfedern.

00:15:43: Wirklich Abpumpenbeginn ist dann erst auf Station aber im Bondengraum wird ausmassiert schon?

00:15:49: Genau, richtig.

00:15:51: Das ist nämlich auch cool und es sind die meisten der Leute da sind IPCLCs oder das gesamte Personal?

00:15:58: Oder sagen wir so, dass das Personal dort ist hat alle dieses stillen Basisseminar und das Kolostromassieren ist selbstverständlich aber IPCL-CS sind's keiner.

00:16:09: Genau, genau richtig!

00:16:11: Es ist eine Kombination aus Hebammen, aus gehobernem Dienst zu allem im Basisseminal Stillen.

00:16:16: Es sollte irgendwo eine spezielle Frage aufkommen, eine komplexe Situation sich zeigen.

00:16:22: Dann greifen wir auf die IBCLCs zurück – auf die Stillambulanz beispielsweise Montag-Dienstag-Freitag oder.

00:16:29: wir haben ja zusätzlich eingeführt die fünf Stunden Stillberatungen ebenfalls mit IBCLZ immer am Mittwoch und am Donnerstag.

00:16:37: Die befinden Sie auf der Station und stehen für Fragen jederzeit zur Verfügung.

00:16:43: Überall ausgebilderte Leute, die sich auf der Stillen spezialisieren.

00:16:48: Jederzeit griffbereit aber eigentlich ist das gesamte Niveau dort sehr hoch bei denen, die dort arbeiten.

00:16:54: Ja würde ich so sagen?

00:16:57: Also alles in allem ein sehr gelungenes Backhatch und diese zurückhaltende Begeisterung der anderen Berufsgruppe Hat sich jetzt auch schon ein bisschen gelegt oder verbessert?

00:17:09: Das hat sich gelegt, muss ich ehrlich sagen.

00:17:12: Ich finde auch dass da die Zusammenarbeit gerade mit den Hebaumen wahnsinnig gut funktioniert wo es ja dann auch eher wieder dieses Denken jetzt dazu kommt, muss denn im Kreis sehr schon Gewicht und Größe bestimmt werden?

00:17:27: oder würde das vielleicht sogar bei uns im Passektionraum rechnen?

00:17:31: Und wir sind noch zu keiner ehrlichen Lösung gekommen Aber wir arbeiten daran.

00:17:37: Wir reden immer wieder, es geht da wirklich mehr um die Dokumentationspflicht, die die Hebammen genauso zu erfüllen haben wie die Pflege, dass wir da einen guten Konsens finden.

00:17:46: Letztendlich muss man sagen, wir haben ja schon dieses Zeitfenster.

00:17:49: Also wenn ihr die Mutter aufnimmt im Bondingraum, das kann das Kind quasi entweder daneben legen oder dass man was tut?

00:17:59: Die Frage ist ob's schlecht ist, dass man sie in der Zeit wiegt und misst.

00:18:04: Ich glaube, dass das einfach nur gut besprochen wird.

00:18:06: Dass da wieder eine ganz klare Linie drin ist und sich jeder auskennt.

00:18:10: Aber wie gesagt, das ist derzeit so ein aktuelles Thema was immer wieder aufploppt.

00:18:15: Es ist ja cool, dass man sieht, dass es weitergearbeitet wird, dass da kein Stillstand ist und dass man versucht wirklich zu verbessern und zu optimieren.

00:18:23: Was ist dein Eindruck als Sicht des Kindes?

00:18:27: Würde es dem Kind besser tun, wenn man es in der Viertelstunde in Ruhe lasst und nicht misst und wiegt.

00:18:32: Wiegen muss sondern das später macht?

00:18:34: was ist privat persönliche Meinung?

00:18:37: Meine persönlichen Meinung ja ist ehrlicherweise schon das nach einer Sektion des kind auf die Brust der Mutter um dort belassen.

00:18:45: Also auch am Weg in den Aufrahmen von der Sektio unmittelbar.

00:18:49: Das heißt das beste und optimalste wäre im Sekto B nach der kinderärztlichen Untersuchung vom Kind das Kind zur Mama bringt und das Kind mit der Mama zu euch bringen würde.

00:19:02: Genau, das wäre so meine persönliche Idealvorstellung.

00:19:05: An dem arbeiten

00:19:06: wir?

00:19:07: Wir sind dran!

00:19:08: Wie lange glaubst du noch ist der Weg dorthin?

00:19:10: Ah ja da will mich nicht alles sagen glaube ich.

00:19:14: Naja aber wir arbeiten.

00:19:16: Wir

00:19:16: arbeiten nochmal.

00:19:17: Gibt es gravierende Widerstände dabei?

00:19:20: Nein, nicht in meine Richtung.

00:19:23: Also es scheint umsetzbar zu sein.

00:19:26: Man muss noch schauen wie...

00:19:28: Genau, richtig!

00:19:29: Euch wird's nicht stören wenn das Kind von Anfang an dabei wäre?

00:19:32: Nein, überhaupt nicht.

00:19:34: Ganz im Gegenteil weil ich sage wie die EKG-Ableitungen big für das Monitor.

00:19:39: Ich muss das ohnehin gezielt darauf ausrichten dass das Kind auf der Brust der Mutter liegt.

00:19:44: Von dem her aus meiner Sicht darf er das für die Pflege überhaupt keinen Unterschied machen.

00:19:51: Wir haben besteht dann auf die Dokumentation der Hebammen im Kreißsaal.

00:19:56: Das müsste man noch irgendwie optimieren, dass sie das dann im Anschluss dann bei euch machen.

00:20:03: Zum Beispiel oder wie einer das durchgeben ist auch eine Option.

00:20:07: Wie gesagt umsetzbar und rechtlich muss es halt zu jedem Zeitpunkt in Ordnung sein.

00:20:12: Aber gibt's da rechtliche Bedenken?

00:20:15: Jetzt ist so dieses Thema aufgekommen, eben Dokumentationspflicht.

00:20:19: Wie viel Zeit hat man zum Nachdokumentieren?

00:20:21: Muss das relativ zeitnah sein?

00:20:23: wie schaut es genau aus?

00:20:26: Naja war ein technisch gesehener Geburtsgewicht oder ein Gewicht nach dem.

00:20:33: beim kranken Kind wird auch nicht im Kreisall gemacht sondern das wird angemacht nachdem das Kind soweit stabilisiert wird und dann geben wir die Daten an den Kreis Hall weiter.

00:20:46: Ehrlicherweise eine ideale Lösung, ein idealer Weg des zu regeln.

00:20:52: Das sind wirklich die Pflege, das dann an den Hebammen weiterleitet.

00:20:58: Oder die Hebammen es halt dann macht hinterher wenn nach dem Bonding?

00:21:02: Oder so ist eine Option!

00:21:06: Also man sieht wir haben noch einen Weg.

00:21:09: also wir haben jetzt eineinhalb Jahre damit verbracht von null auf hundert naja sagen auf siebzig zu kommen und dann wollen wir noch auf hundert kommen.

00:21:18: Deine persönliche Meinung, eine Erfolgsgeschichte?

00:21:22: Absolut.

00:21:23: Absolut!

00:21:24: Da waren immer die ersten Schritte und die ersten Gedanken dazu überlegt.

00:21:27: der Aufschrei war groß.

00:21:29: das können wir nicht machen es wird nicht funktionieren.

00:21:32: Es war lange Liste an Themen und möglichen Problemen die dadurch entstehen Und man muss sagen wir haben das gemeinsam eigentlich abgearbeitet und jetzt haben wir einen super toll funktionierenden Post-Sektionbandingraum.

00:21:45: Wie lang war das zeitlich quasi von der ersten Idee bis zur Umsetzung.

00:21:50: Zweieinhalb Jahre?

00:21:52: Bis zur Umsetzung und jetzt ist er schon eine halbe Jahr umgesetzt, naja das heißt wir haben jetzt vor vier Jahren mit dem Denking begonnen und sind jetzt bei siebzig Prozent Leistungen dessen was man noch haben

00:22:07: wollen.

00:22:08: Richtig aber ich glaube das war ja ganz schön schnell eigentlich!

00:22:12: Vier Jahre?

00:22:14: Naja... Ich bin mir nicht sicher, wie das im Rahmen der Planung des Prozektioraumes viel Kontakt aufgenommen mit anderen Kliniken.

00:22:25: Und da war diese Idee überhaupt nicht präsent.

00:22:29: Das heißt wir haben doch eigentlich relativ was einzigartiges geschaffen.

00:22:34: Genau und deswegen muss man das auch über irgendwelche Wege publizieren und dieser Podcast ist so die erste Idee dazu.

00:22:42: Wir schauen uns das jetzt auch wissenschaftlich an.

00:22:44: Wir wollen uns die Familien anschauen, die tagsüber kommen und den Boss-Sector-Bonning-Raum haben.

00:22:53: Wer ist aus den Familien, die das nicht

00:22:55: haben?

00:22:56: Und einfach schauen, ob einerseits klinische Unterschiede ist bei der Nährung ein Unterschied ist und wie die Einstellung der Eltern ist.

00:23:03: Das wäre unser Ziel, dass man das auch wissenschaftlich begleitet hat.

00:23:07: Ja super!

00:23:08: Dann schauen wir mal, wie groß wir da rauskommen.

00:23:14: Wenn dir so weit das Thema ... Oder hast du noch irgendwelche Ideen?

00:23:19: Ich glaube im Großen und Ganzen haben wir das relativ gut abgedeckt.

00:23:24: Ja ich glaub mir mal schauen was kommt.

00:23:25: Also dieser Raum hat in meiner Wahrnehmung auf alle Fälle Luft nach oben.

00:23:31: Es gibt Ideen und ich hoffe dass wir uns dann auch ausleben dürfen, was das Thema angeht.

00:23:36: Also ganz besonders eben Entwicklungsförderung, Bindungsförderungen und diesen Stillbeginn so optimal und ideal zu machen wie es einfach im Rahmen einer Sektion möglich ist.

00:23:47: Das klingt ja nach einem wunderschönen Plan und mit dem in dem Sinne denke ich, werden wir diese Folge dieses Podcasts jetzt beenden und ich freue mich sehr dass du da warst und vielen Dank für diese ausführliche Info über den Postsekt zur Bondingraum.

00:24:04: Immer wieder gerne Danke, Martin.

00:24:05: Tschüss!

00:24:06: Ciao!

00:24:06: Das war Frühstart der Neo-Podcast für besondere Eltern.

00:24:16: Wissen rund um Versorgung, stillen Nachsorge und Entwicklungskontrollen von Frügeborenen und kranken Neugeborenen am Mikrofon Martin Wald von der Neo Natologie Salzburg.

00:24:30: Der Podcast dient ausschließlich der neutralen Information.

00:24:33: er ersetzt keine medizinische Beratung.

00:24:36: Die Sprecher sind für die Inhalte verantwortlich.

00:24:38: Sie unterliegen dem Wandel der Wissenschaft!

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